Ich brauche sie für mein tägliches Leben und erst recht für mein Schreiben.
Empathie ist der Weg, wie ich mich mit anderen im Alltag verbinde. 🫶
💠Ich kümmere mich um die kleinen und großen Freuden und Sorgen meiner Mitmenschen.
💠Ich teile ihre Begeisterung.
💠Ich höre in einem Gespräch aufmerksam zu und zeige meine Wertschätzung.
💠Ich nehme die kleinen Gesten anderer wahr und reagiere darauf.
💠Ich schenke anderen ein Lächeln oder einen Blick.
Als Romanautorin ist es ähnlich.
Ich muss spüren, was meine Figuren fühlen. Es hilft mir sehr, wenn ich förmlich in sie hineinkrieche. Auch – und vielleicht gerade dann – wenn sie Dinge tun, die man verurteilen könnte. ✨
In meinem Roman „Ein Jahr November“ geht es um eine Frau, die betrogen hat. Nach ihrem Tod setzt ihre beste Freundin Stück für Stück die Wahrheit zusammen. ⚡
Um über diese Frau schreiben zu können, reichte es mir nicht, zu wissen, was sie getan hat. Ich musste verstehen, wie sie denkt, wo sie sich selbst belügt, an welchen Stellen sie wegschaut. ⚡
Empathie hilft mir, dass ich Menschen und meinen Geschichten wirklich nahekomme. 🫶
